Pierre Debusschere

2013/05/10

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Between Reality and Illusion


Recently the talented visual artist by whom these great pictures were taken, caught our attention. We are talking about Pierre Debusschere a belgian photographer and self taught video artist. He has not only shot several editorials for some of the leading and most influential magazines as for instance Vogue Homme Japan, Citizen K and Dazed & Confused (where he is a regular contributor), but at the time he is also the online art-director at Raf Simons.
We are particularly thrilled by the blurry pictures. Some of them appear so simple, but are yet so interesting as if there was a greater rather poignant story hiding behind them

Erst neulich hat jener talentierte Fotograf, von ebendem all diese wunderbaren Aufnahmen stammen, unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Rede ist von dem jungen Belgier Pierre Debusschere, Fotograf und selbst erlernter Video Künstler. In den letzten Jahren hat er nicht nur Editorials für einige der wichtigsten und einflussreichsten Magazine, wie Vogue Homme Japan, Citizen K und Dazed & Confused ( wo er zu den regulären Mitwirkenden zählt ) fotografiert, sondern ist weiters noch 'Online-Art-Director' bei Raf Simons.
Wir sind vor allem von den verschwommenen Bildern begeistert. So viel mehr scheint sich hinter diesen so simple wirkenden Aufnahmen zu verstecken. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man sich nachdenklich in ihnen verliert.

Bilder © Pierre Debusschere








Winona Ryder for Interview Magazine

2013/05/07

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A Magnificent Winona Ryder for Interview Magazine


With Winona Ryder on May cover, Interview Magazine makes easily it's best editorial for years. Absolutely stunning, ageless and sultry. Of course, we think Winona is still an icon and one of the most beautiful people in Hollywood (Even with a paper bag over her head). But in the early years, things were quite different. Winona tells Interview, that in her beginnings, she wasn't considered a beauty: 
"I remember one time in particular. I was in the middle of auditioning, and I was mid-sentence when the casting director said, "Listen, kid. You should not be an actress. You are not pretty enough. You should go back to wherever you came from and you should go to school. You don't have it." 

For more, read the full interview with Winona at Interview Magazine.


Mit der bezaubernden Winona Ryder auf dem Cover, schafft Interview eine der prägnantesten und besten Editorials seit Jahren. Winona war und ist eine der wenigen Persönlichkeiten, die aus dem üblichen Hollywood-Einerlei positiv heraussticht. Erst recht, wenn man bedenkt, dass Winona mit den Jahren immer mehr an Persönlichkeit und Aura gewonnen hat (so ganz gegen den glattgebügelten Hollywood-Trend). Im Gespräch mit Interview verrät Winona, dass ihr spezielles Aussehen, in jungen Jahren, nicht immer auf Gegenliebe gestoßen ist:
"Ich erinnere mich an eine ganz spezielle Situation. Während eines Vorsprechens unterbrach mich der Casting-Direktor und sagte, "Mädchen, für eine Schauspielkarriere bist du nicht schön genug. Du solltest zurück gehen, von wo immer du kommst und dort weiter die Schule besuchen. Du hast es nicht drauf!"

Mehr über Winona findet Ihr im Interview Magazin.

Text © All Eyes On Us 
Bilder © Craig McDean for Interview Magazine


Cat Power 'Cherokee'

2013/04/26

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Bury me, marry me to the sky


Totally in love with this great track. Could listen to it for the rest of the night - probably will.






Valentino RTW Fall 2013

2013/04/10

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Tea Time at Grandmother's


Yes, we admit some patterns in this collection remind us a little of the place settings at our grandparent's homes. To expand this the collars seem to look like doily. Hence almost everything you would need for a decent tea party.
Still, there is something fascinating and appealing about this line that it immediately caught our attention. Take the cuts of the short dresses for instance: Due to the collars they look conspicuously innocent, but combined with the shortness of the dresses an interesting contrast arises.
Oh and not to forget those absolutely stunning bags! The combination of leather and fur was implemented so simple and yet wonderful, that we are more than delighted.


Ja, wir geben ja zu, einige der Muster der Kollektion erinnern uns schon ein wenig an das Gedeck bei den Großeltern und Tanten. Das zieht sich noch weiter bis zu den Kragen, die eine scheinbar starke Ähnlichkeit zu Tortenspitze aufweisen. Kurzum also fast alles, was man für ein anständiges Kaffeekränzchen braucht.
Dennoch liegt in dieser Kollektion etwas faszinierendes und anziehendes, dass sie direkt unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. Nehmen wir beispielsweise die Schnitte der kurzen Kleidchen: Bedingt durch die vorher genannten Kragen wirken sie auffallend unschuldig. Kombiniert mit dem kurzen Schnitt jedoch, der sehr viel Bein zur Schau stellt, entsteht ein interessanter Kontrast.
Oh und natürlich sollte man auf keinen Fall die einzigartigen Taschen übersehen! Die Kombination von Leder und Fell wurde hier so simple und doch so wunderbar umgesetzt, dass wir einfach nur noch hin und weg sind.


Bilder © 1,3,4,6-8,10 Yannis Vlamos/InDigitalteam/GoRunway.com; 2,5,9 Gianni Pucci





Burggarten

2013/04/08

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(Zara silk blouse, Chanel sunglasses, COS beanie, Carla G. pants, lassy fair jewelry, Sam Edelman heels)

Burggarten


There have been plenty of days so far where it felt like spring was finally there. Then again it changed. Still i'm trying to take full advantage of all those semi-nice weather days. This one day we went to the Burggarten in Vienna and now I cannot wait for warmer days to come to just spend a day there with a good book, music, ice cream or naturally some good friends. 

Es gab ja schon einige Tage an denen wir dachten der Frühling wäre endlich da, was sich natürlich ruck zuck wieder änderte. Jedenfalls versuche ich im Moment jeden Tag dieser halbwegs 'Schönwettertage' so gut wie möglich zu genießen. Letztens sind wir beispielsweise in den Burggarten in Wien. Jetzt kann ich die Tage gar nicht mehr abwarten, an denen es so schön warm ist, dass man dort den ganzen Tag wunderbar mit einem guten Buch, Musik, Eis oder eben einfach mit ein paar guten Freunden verbringen kann.


Bilder © All Eyes On Us aufgenommen von BonnieandKleid





Martin Kippenberger

2013/04/04

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We need to talk about Kippenberger


Bald kennt Ihn dann jeder, den Martin. Tänzer, Autor, Clubbesitzer und Bandmitglied. Legendär jedoch als Künstler. Und für die breite Masse spätestens jetzt bekannt mit der aktuellen Schau im Hamburger Bahnhof in Berlin. Dass Kippenberger, der bereits mit 44 Jahren starb und dieses Jahr seinen 60. Geburtstag gefeiert hätte, nach Gerhard Richter der am höchstdotierte deutsche Künstler ist, verwundert kaum. Anarchismus in der Kunst wurde bis in die 70er Jahre eher zaghaft, und wenn überhaupt wenig doppeldeutig, betrieben. Die radikale Wahrheit, für die Sigmar Polke steht, wurde von dem in Dortmund aufgewachsenen Künstler quasi ratifiziert und neu durchdacht. Bittere Wahrheiten begegneten einem von da an mit Spott und Parodie. Vordergründig naiv, hintergründig entlarvend. 



Das war vor allem zu seiner produktiven Schaffensphase ab 1980, mit den entscheidenden Stationen Berlin und Paris, der Fall. Hier enstanden Werke, die typisch für die anarchische Ästhetik Kippenbergers sind und deren Titel dies auch nachhaltig unterstreichen: Selbstporträts in Großstadt-Cowboy-Pose aus der Serie "Lieber Maler, male mir", das entlarvende Gemälde "Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz entdecken" (1984) oder die sprechende Installation "Martin, ab in die Ecke und schäm dich" (1989). 
Später kamen dann die bekannten gekreuzten Frösche (1990) oder eine Werkserie aus schneeweißen Bilder (1991), die von Kindern kommentiert und bewertet wurde, hinzu. 
Dass Kippi oftmals mit dem Credo "Null Bock auf Ideen" spielte und zahlreiche Werke malen lies, stört indes kaum –  unterstreicht dies doch nur dessen ironische Sichtweise auf den schnöden Kunstbetrieb.



Die institutionelle Anerkennung stellte sich für Kippenberger zu Lebzeiten erst spät ein (Biennale 1996) und mit Ihr wohl auch die Routine und Affinität zum Kunstbetrieb, was für den Anarchie-Gedanken Kippenbergers weniger erträglich war. Postum ist der Künstler vollends im Kunstwahnsinn angekommen. Kleinste Kritzeleien auf Hotelbriefpapier, die auf zahlreichen Reisen entstanden sind, stehen preislich einem Neo Rauch "in Groß" (!) in nichts nach.  





During his lifetime Martin Kippenberger adopted many roles. He managed a famous nightclub in berlin, played in a band and was known as a gallant dancer, but most of all he was a great painter and artist. 
Ever since the exhibition "sehr gut/very good" at Hamburger Bahnhof in Berlin, Martin Kippenberger is everywhere.

Over the course of his 20-year career, Martin Kippenberger (1953–1997) cast himself alternately as hard-drinking carouser and confrontational art-world jester, thrusting these personae to the forefront of his prodigious creativity. 

He was also very much a player in the international art world of the 1970s right up until his death from liver cancer in 1997, commissioning work from artists such as Jeff Koons and Mike Kelley, and acting as unofficial ringleader to a generation of German artists

.

His extraordinary sense of humor and his overwhelming capacity to give shape to thought are expressed not only through the versatility of his media, but in the titles of the pieces themselves, which he considered to be an important part of his work: Selfporträts from the Serie "Lieber Maler, male mir", the ironic painting "Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz entdecken" (1984) or the installation "Martin, ab in die Ecke und schäm dich" (1989). 




Ausstellung / Exhibition: 
"sehr gut/very good", Berlin, Hamburger Bahnhof, 3 February - 18 August 2013 18. August



Buchempfehlung / Book recommendation: 
Kippenberger: The Artist and His Families by Susanne Kippenberger, german edition / english edition

Deutscher Text © All Eyes On Us 
Englischer Text © angelehnt an Kippenberger: The Artist and His Families Susanne Kippenberger, Damion Searls 
Bild 1 © Urheber unbekannt. Bilder 2, 3, 5, 6 © Estate Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, 2) Zuerst die Füße, 1991. 3) Ohne Titel (aus der Serie Lieber Maler, male mir), 1981. 5) Paris Bar, 1993. 6) Ohne Titel, 1988. Bild 4 © Ulrike Oettinger, Tabea Blumensbein und Martin Kippenberger tanzend, 1978. Bild 7 © Elfie Semotan, Kippenberger in Venedig, Datum unbekannt





Meshit + Mark&Julia

2013/03/31

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Vienna's hottest designers


Last week me and Lilly went to the fashion show of two viennese labels for Suprememag. I am talking about 'Meshit' and 'Mark&Julia'. As expected both labels were impressing us with innovative and attracting designs. In case you liked our foretaste and you eventually haven't heard about them before you should have a look at their collections right away. It's worth it!

Letzte Woche bin ich mit Lilly für Suprememag zur Fashion Show zweier wiener Labels. Die Rede ist von 'Meshit' und 'Mark&Julia'. Wie erwartet haben uns beide Labels mit innovativen, dynamischen und ansprechenden Designs überzeugt. Falls euch unser kleiner Vorgeschmack gefallen hat und ihr eventuell sogar noch gar nichts von den beiden jungen Labels gehört habt, solltet ihr schleunigst mal ein Auge auf deren Kollektionen werfen. Es lohnt sich!

Bilder © All Eyes On Us (2-3: Mark&Julia, 4: Meshit)





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